Rückrundenauftakt für E1 in Amtzell
Nur sehr ungern erinnert sich Herrenbergs Teamkapitän Max Hering an den letzten Auftritt seines VfL beim SV Amtzell, im März letzten Jahres kam man beim 3:9 richtig unter die Räder. „Das lag allerdings auch daran, dass wir wenige Stunden zuvor bereits eine Partie in Aulendorf bestritten“, stellt Hering in seiner Ursachenforschung fest. Auch wenn diesmal erneut Spitzenspieler Alexander Frank planmäßig pausiert, geht man im Herrenberger Lager davon aus, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. „Wir haben derzeit an der Tabellenspitze noch alle Möglichkeiten und wollen die beiden vor uns liegenden Teams aus Ulm und Ergenzingen natürlich noch so lange wie möglich ärgern“, sagt Max Hering. Die erste Hälfte der Liga ist derzeit noch eng beisammen, Herbstmeister SSV Ulm weist 18:2 Punkte auf, der Tabellenfünfte TTV Gärtringen steht mit 13:5 ebenfalls noch passabel da.
Beim VfL (14:4 Punkte) stand zuletzt die Regeneration im Fokus. „Tischtennismäßig legten viele von uns eine mehrwöchige Pause ein, stattdessen gingen wir auch mal zum Bowlen“, erzählt der 31-Jährige, „aber inzwischen sind wir wieder gut im Training und gehen gut vorbereitet in die Rückrunde.“ Die auf Grund eines notwendig gewordenen Heimrechttauschs mit dem SSV Reutlingen kurioserweise mit fünf Auswärtsspielen in Serie aufwartet. „Das sollte aber generell kein Problem darstellen“, sagt der Teamkapitän, der mit seinem Team mit Vorfreude den reizvollen Spitzenbegegnungen in Gärtringen (14. Februar) und Ergenzingen (21. Februar) entgegenblickt. Nun soll aber erst einmal die Pflichtaufgabe in Amtzell gelöst werden (Samstag, 18 Uhr, Neue Sporthalle Amtzell).
Thomas Holzapfel