Spieltagsvorschau - Aktive - 23./24.10.2021
  21.10.2021 •     Damen 1 Herren 6 Herren 5 Herren 4 Herren 3 Herren 2 Herren 1

Großkampftag in der Aischbachhalle

Großkampftag in der Herrenberger Aischbachhalle: Alle sechs Männerteams des VfL, von der Verbandsliga bis hinunter zur Kreisklasse, genießen am Wochenende Heimrecht. Wie generell üblich, teilen sich die Mannschaften ihre Heimspiele auf den Samstagabend und den Sonntagvormittag auf, dies auch mit dem Hintergrund, dass personelle Ersatzgestellungen möglich sind und der eine oder andere Akteur zwei Mal zum Einsatz kommen kann.

Einen Ersatzspieler benötigt beispielsweise das Verbandsliga-Männerteam, das gegen den TV Rottenburg (Samstag, 18 Uhr) seine Erfolgsserie ausbauen möchte. Devin Wenzel, der ehemalige Deißlinger, steht bekanntlich bis auf weiteres nicht zur Verfügung und der erst 13-jährige Mahmoud El Haj Ibrahim misst sich beim DTTB-Top 48-Ranglistenturnier der U 15-Jugend im bayerischen Straubing mit den besten Jugendlichen der Republik. Zumindest zwei gute Alternativen hat der VfL, wie diese Personallücke am hinteren Paarkreuz gefüllt werden könnte. Tim Sebastian, der bereits beim 9:0 gegen Aulendorf zum Einsatz kam, wäre genauso konkurrenzfähig wie der junge Finn Hiemann, der sich weiter positiv entwickelt. „So oder so, ich bin zuversichtlich, dass wir gegen Rottenburg einen Sieg einfahren“, sagte Max Reger unter der Woche, „die Stimmung im Team ist richtig gut, alle sind motiviert, momentan passt einfach alles.“

Am Sonntag will der VfL Herrenberg II in der Landesklasse seine momentan gute Position festigen (10 Uhr). Noch ungeschlagen, befindet man sich hinter dem TTC Ottenbronn II und dem TV Oberhaugstett in Lauerstellung. Gegner SV Leonberg/Eltingen III, die am höchsten eingestufte dritte Mannschaft eines Vereins im hiesigen Bezirk, sollte im Normalfall nicht zum Stolperstein werden. Martin Riedl, Robin Greb und Stefan Luu weisen an den Spitzenpositionen positive Bilanzen auf und könnten Tim Sebastian, Finn Hiemann und Christian Götzner durchaus gefährlich werden. Spätestens ab Position vier dürfte indes die spielerische Dominanz der Herrenberger zum Vorschein kommen. *** Update: Dieses Spiel wurde auf den 05.12.21 verlegt. ***

Bei der dritten Mannschaft weiß man irgendwie noch nicht so recht, wohin die Reise in dieser Bezirksliga-Saison führt. Bei der SV Böblingen III (9:4) zeigte man sich von der besten Seite, zuletzt gegen Schönaich (6:9) lag doch wieder einiges im Argen. Um sich in Richtung gesichertes Mittelfeld bewegen zu können, wäre ein Erfolg gegen das punktlose Schlusslicht SKV Rutesheim Pflicht (Samstag, 18 Uhr). *** Update: Dieses Spiel wurde von Rutesheim abgesagt und mit 9: 0 für Herrenberg gewertet. ***

In der Kreisliga A-Süd könnte der VfL IV nach verkorkstem ersten Spiel (0:9 gegen Rohrau II) nunmehr sogar die Tabellenführung übernehmen. Voraussetzung wäre ein Erfolg gegen den SV Gebersheim II (Sonntag, 10 Uhr), der momentan punktgleich die Spitzenposition einnimmt. Bei den Leonberger Vorstädtern kamen in den vier Saisonspielen bereits zehn Akteure zum Einsatz, Kontinuität sieht anders aus. Da die Herrenberger auch schon neun Spieler eingesetzt haben, wird das Spiel wohl über die Aufstellung entschieden.

Die fünfte Mannschaft spielt am Samstag (18 Uhr) im Derby der Kreisliga B-Süd gegen den VfL Oberjettingen III. Dort darf man gespannt sein, ob Kapitän Jan Schmedding seine Saisonpremiere bestreitet. Zuletzt überließ er das Feld unter anderem den ganz jungen Spielern Noah Welte (16), Benjamin Kauffer (19), Richard Göttler (15), Timo Marquart (17) und Samuel Rajsich (14).

In der Kreisklasse, sozusagen der Sicherheitsliga ohne zu ermittelnde Absteiger, will die Herrenberger Sechste mit einem Erfolg gegen den SV Leonberg/Eltingen VII, die einzige siebte Mannschaft im Bezirk, weiter nach vorne pirschen (Sonntag, 10 Uhr).

Das einzige Auswärtsspiel bestreiten die Bezirksliga-Frauen, die ihr zuletzt gutes Auftreten beim Auftaktsieg gegen Cresbach-Waldachtal nun auch beim TTC Mühringen II (Samstag, 15 Uhr, Turnhalle Mühringen) bestätigen wollen. Allerdings sollte man schon in Topform sein, wenn aus dem Horber Stadtteil etwas Zählbares herausspringen soll.

Thomas Holzapfel


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